Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese AGB gelten für alle von Amira Gorski angebotenen, durchgeführten und vermittelten Online Seminare.
1. Geltungsbereich
1.1. Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (die „AGB“) gelten für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags (der „Vertrag“) zwischen Ihnen (der „Teilnehmer“) und uns, Amira Gorski und Mareike Winkler (der „Anbieter“).
1.2. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Teilnehmer haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt individueller Vereinbarungen ist, vorbehaltlich des Gegenbeweises, ein Vertrag bzw. eine schriftliche Bestätigung des Anbieters in Schrift- oder Textform maßgebend.
2. Vertragsschluss und -laufzeit
2.1. Der Vertrag kommt durch Anmeldung des Teilnehmers in Schrift oder Textform und deren Annahme durch den Anbieter zustande. Die Annahme kann durch Bestätigung in Schrift oder Textform oder durch Beginn der vertraglich geschuldeten Leistungserbringung erfolgen. Die Zusendung von Informations- und/oder Anmeldunterlagen durch den Anbieter stellt kein Angebot des Anbieters dar. Der Anbieter behält sich vor, Anmeldungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
2.2. Die Vertragslaufzeit ist in der Angebotsbeschreibung definiert und endet, ohne dass es einer Kündigung oder einer sonstigen Erklärung einer Partei bedarf.
3. Stornobedingungen und Rücktrittsrecht
3.1. Vertretung
Ist ein/e Seminarteilnehmer/In kurzfristig verhindert, kann mit vorheriger schriftlicher Abstimmung mit dem Anbieter eine Vertretung benannt werden. Den Teilnehmenden entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
3.2. Umbuchungen
Umbuchungen auf andere Seminare sind aus finanztechnischen Gründen grundsätzlich nicht möglich. Außerhalb der Stornofrist, d.h. bis zu 10 Tage vor der Veranstaltung, kann ein Teilnehmer seine Teilnahme an der ursprünglich gebuchten Veranstaltung stornieren und sich anschließend für die gewünschte Veranstaltung neu anmelden. Nach Ablauf von 10 Tagen vor der Veranstaltung ist dies nicht mehr möglich (siehe Punkt 3.3.).
3.3 Stornierung und Rücktrittsrecht
Die Stornierung bis zu 14 Tage vor Fortbildungsbeginn ist kostenfrei. Sie hat grundsätzlich schriftlich zu erfolgen. Nach Ablauf dieser Frist wird bei Rücktritt, 10 Tage vor Fortbildungsbeginn, die Seminargebühr abzüglich einer Anzahlung in Höhe von € 500 erstattet. Bei Rücktritt, weniger als 10 Tage vor Fortbildungsbeginn, werden 50% der Seminargebühren verrechnet. Bei Nichterscheinen eines angemeldeten Teilnehmers wird der volle Teilnahmebeitrag fällig.
3.4 Persönliche Verhinderung, höhere Gewalt
Kann ein Teilnehmer aus persönlichen Gründen (z. B. Krankheit) oder aus Gründen von höherer Gewalt (z. B. Wetterverhältnisse) nicht an der Fortbildung teilnehmen, besteht kein Anspruch auf Erstattung des Teilnahmebeitrages. Weitergehende Haftungs- oder Schadenersatzansprüche sind ebenfalls ausgeschlossen.
4. Vertragsgegenstand und Leistungen des Anbieters
4.1. Gegenstand des Vertrags sind Online-Seminare des Anbieters. Im Einzelnen beinhaltet das Seminar alle in der Anmeldung genannten Leistungen. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, einen bestimmten Erfolg des Seminars herbeizuführen (s. Ziffer 5.2).
4.2. Alle Online-Seminare finden ausschließlich per Online- Videokonferenz statt (siehe auch Ziffern 5.1 und 5.2).
4.3. Soweit der Teilnehmer an Online-Seminare nicht teilnimmt, entfällt der Teilnahmeanspruch unbeschadet des Zugangs zu einer Aufzeichnung des/der betroffenen Online-Seminare ersatzlos. Der Vergütungsanspruch des Anbieters bleibt unter den Voraussetzungen des § 326 Abs. 2 BGB unberührt.
4.4. Der Anbieter behält sich vor, Uhrzeit und/ oder Termine für Online-Seminare allgemein oder im Einzelfall zu ändern, soweit für die Änderung ein triftiger Grund vorliegt und die Änderung für den Teilnehmer zumutbar ist. Soweit infolge solcher Terminänderungen nicht die vereinbarten Online-Seminare während der Vertragslaufzeit (Ziffer 2.2) stattfinden, verlängert sich die Vertragslaufzeit entsprechend.
4.5. Sollten Live-Events teil des Vertrages sein, so gibt der Anbieter Termin und Ort schnellstmöglich bekannt. Anreise und Unterkunft gehen zu Lasten des Teilnehmers. Bei Nichtteilnahme des Teilnehmers bestehen keine Ansprüche auf Ersatz. Wenn vereinbarte Live Seminare während des Coaching Zeitraums aufgrund höherer Gewalt (zB Veranstaltungsverbot während einer Pandemie ähnle. COVID-19 nicht zu vertretbaren Bedingungen durchführbar sein können diese auf einen unbestimmten späteren Zeitpunkt verschoben oder durch Online-Seminare ersetzt werden. Die Entscheidung wann und ob dieser Fall eintritt liegt einzig beim Anbieter. Ein Anspruch auf finanziellen Ersatz oder Entschädigung kann nicht geltend gemacht werden.
4.6 Die auf der Website, in Kursbeschreibungen oder Vertragsunterlagen dargestellten Inhalte, Termine, Dozentinnen und Umfänge der Seminare und Ausbildungsangebote dienen der Orientierung. Die Anbieterin behält sich vor, aus wichtigen Gründen (z. B. Krankheit, höhere Gewalt, organisatorische Erfordernisse oder kurzfristige Absagen von Dozentinnen) Änderungen am Ablauf, an Terminen, am Umfang oder an der Person der Dozentin vorzunehmen. In solchen Fällen wird ein inhaltlich und qualitativ gleichwertiges Angebot bereitgestellt. Ein Anspruch auf die Durchführung eines Seminars mit einer bestimmten Dozentin, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in exakt dem beschriebenen Umfang besteht nicht.
5. Verantwortlichkeiten der Parteien
5.1. Der Anbieter wählt zieldienliche Methoden und Interventionen nach bestem Wissen und Gewissen aus. Die Auswahl von Seminaren erfolgt zum Zwecke der Ausbildung. Der Anbieter wird dem Teilnehmer alle angewandten Methoden und Interventionen auf Aufforderung offenlegen und hinsichtlich Funktion und angestrebter Wirkungsweise erläutern.
5.2. Die Ausbildung und Teilnahme an Seminaren, sowie das enthaltene Coaching ist ein eigenverantwortlicher Prozess, der auf der aktiven Mitwirkung und dem Selbststudium des Teilnehmers basiert. Aufgabe des Anbieters ist es nicht, dem Teilnehmer Entscheidungen abzunehmen oder konkrete Ratschläge zu erteilen, sondern den Prozess beratend zu begleiten, Impulse zu geben und zu motivieren. Einen konkreten Erfolg schuldet der Anbieter nicht.
5.3. Der Teilnehmer ist während des gesamten Seminars sowie danach vollumfänglich für seine physische und psychische Gesundheit selbst verantwortlich.
6. Technische Voraussetzungen
6.1. Das Seminar findet vollständig internetbasiert statt (z.B. E-Mail, Videochat, Social-Media Plattformen) und setzt daher voraus, dass der Teilnehmer funktionsbereit über einen Internetanschluss, eine Videochat- Software (die „Videochat-Software“), einen E-Mail-Account und einen Account für eine Social-Media-Plattform (die „Plattform“) sowie über die jeweils zum Betrieb erforderliche Hard- und sonstige Software verfügt (insgesamt die „Technischen Voraussetzungen“). Die Schaffung und Aufrechterhaltung der Technischen Voraussetzungen einschließlich des Abschlusses entsprechender Nutzungsverträge und die damit jeweils verbundenen Kosten und Risiken trägt ausschließlich der Teilnehmer.
6.2. Die Plattform ist derzeit www.facebook.com. Die Videochat-Software ist derzeit „ZOOM“ (nähere Informationen unter www.zoom.us). Der Anbieter behält sich vor, die Plattform und/oder die Videochat- Software zu ändern, soweit für die Änderung ein triftiger Grund vorliegt (z.B. wesentliche wirt schaftliche, technische oder rechtliche Nutzungsänderungen, Störungsanfälligkeit , dauerhafte Nichtverfügbarkeit) und die Änderung für den Teilnehmer zumutbar ist.
6.3. Technische Störungen der Plattform und der Videochat-Software hat der Anbieter nicht zu vertreten. Gleiches gilt für Handlungen der jeweiligen Betreiber, Hersteller oder Lizenzgeber.
7. Preise und Zahlungsbedingungen
7.1. Der vertraglich vereinbarte Gesamtpreis für die Teilnahme am Seminar ersteht sich als Bruttopreis einschließlich jeweils geltender gesetzlicher Umsatzsteuer. Mit dem Gesamtpreis sind sämtliche Leistungen des Anbieters nach Ziffer 3 abgegolten.
7.2. Der Anbieter erteilt dem Teilnehmer nach Abschluss des Vertrags eine ordnungsgemäße Rechnung über den Gesamtpreis. Der Gesamtpreis ist fällig binnen 14 Kalendertagen nach Vertragsschluss und Rechnungszugang. Die Zahlung hat per Banküberweisung auf das der in der Rechnung angegebene Bankkonto des Anbieters zu erfolgen.
7.3. Der Teilnehmer kann gegen Vergütungsansprüche des Anbieters nur aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht ausüben, soweit sein zugrunde liegender Anspruch rechtskräftig festgestellt oder unbestritten ist.
8. Haftung
8.1. Der Anbieter haftet für Schäden des Teilnehmers nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, d.h. einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
8.2. Die Haftungsbeschränkungen gemäß Ziffer 7.1 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
9. Geistiges Eigentum
9.1. Der Anbieter ist alleiniger Inhaber der ausschließlichen Nutzungsrechte an sämtlichen digitalen Inhalten (Aufzeichnungen, Videolektionen etc.), zu denen er dem Teilnehmer im Rahmen des Seminars Zugang gewährt (Ziffer 3.1.3). Die Bereitstellung dieser Inhalte begründet – vorbehaltlich Ziffer
9.2. – keine Rechte des Teilnehmers, insbesondere keine Lizenzrechte, direkt oder indirekt, hieran. Der Anbieter räumt dem Teilnehmer jedoch für die Dauer des Vertrags (Ziffer 2.2) das einfache, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht ein, die bereitgestellten digitalen Inhalte für die Zwecke des Seminars zu nutzen. Dies umfasst das Recht, die digitalen Inhalte herunterzuladen, zu speichern, ablaufen zu lassen und auf Bildschirmen anzuzeigen. Weitere Nutzungsrechte räumt der Anbieter dem Teilnehmer nicht ein. Der Teilnehmer ist insbesondere nicht berechtigt, die digitalen Inhalte, soweit nicht für die vorstehenden Handlungen notwendig, zu vervielfältigen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu arrangieren oder sonst umzuarbeiten, zu verbreiten, Dritten zugänglich zu machen oder öffentlich wiederzugeben; § 69e UrhG bleibt unberührt.
10. Vertraulichkeit
10.1. Der Anbieter verpflichtet sich, sämtliche Informationen über den persönlichen Lebensbereich des Teilnehmers, die er bei der Durchführung des Seminars erlangt, vertraulich zu behandeln. Der Anbieter wird solche Informationen nur für die Zwecke der Vertragsdurchführung nutzen und nicht an Dritte – ausgenommen seine Organe und Mitarbeiter – weitergeben, soweit nicht ein berechtigtes Interesse an der Offenlegung besteht.
10.2. Der Teilnehmer verpflichtet sich entsprechend Ziffer 10.1. sämtliche Informationen, die er über andere Teilnehmer bei oder im Zusammenhang mit dem Seminar erlangt vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
11. Rechtswahl und Gerichtsstand
11.1. Auf den Vertrag findet ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN- Kaufrechts Anwendung.
11.2. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag ist Altötting.
12. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung des Vertrags (einschließlich dieser AGB) ganz oder teilweise ungültig, unwirksam oder nicht durchführbar sein oder werden, bleibt die Gültigkeit des Vertrags (einschließlich dieser AGB) im Übrigen unberührt. Anstelle der ungültigen, unwirksamen oder nicht durchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung. Für den Fall, dass eine gesetzliche Regelung nicht zur Verfügung steht, soll an die Stelle der ungültigen, unwirksamen oder nicht durchführbaren Bestimmung eine angemessene Regelung treten, die dem am nächsten kommt, was die Parteien gewollt hätten, wenn sie die Ungültigkeit, Unwirksamkeit oder Undurchführbarkeit bei Vertragsschluss gekannt hätten. Entsprechendes gilt bei Regelungslücken dieses Vertrags (einschließlich dieser AGB).